日独経済日記

「毎日がうまくいく366のヒント」の訳者:今のドイツのリアルをお届けします

20250411 米中貿易戦争激化とドイツ

Im Vordergrund der Entwurf für einen Koalitionsvertrag mit der Aufschrift "Veranwortung für Deutschland". Im Hintergrund stehen auf einer Bühne die vier Parteivorsitzenden von CSU, CDU, und SPD - Söder, Merz, Klingbeil und Esken.

<Japanese>

トランプ大統領は中国以外の「相互関税」を90日間停止する一方で、中国に対して145%の関税上乗せに踏み切りました。これにより中国製品は米国内で大幅に値上がりするため、中国から米国への輸出は8割くらい減るといわれています。実利よりメンツを重んじる中国は「断固反撃し、最後まで受けて立つ」と宣言し、125%の対米対抗関税を導入しました。これほどまでの米中貿易戦争のエスカレートは、事前の予想を遥かに超えており、今後両国の消費者や企業に及ぼす影響は甚大です。「貿易の核戦争」とまで言われており、この戦いが貿易の中だけに留まってくれることを祈るばかりです。

世界の2大経済大国の景気悪化による世界経済や金融市場への悪影響も大いに心配ですが、欧州としては、米国市場で行き場を失った中国製品が、欧州市場に大量に押し寄せてくることへの対応がまず重要です。特に化学や機械など、中国と競合する分野が心配です。欧州委員会は、中国製品の流入増加を監視し、必要に応じて輸入規制を導入することを検討しています。一定の輸入量を超えた場合に制限を設ける「輸入枠」や、関税と違って利益が輸出側の手元に残る「最低価格」などが候補として挙げられています。

トランプ関税をめぐる世界的大混乱による危機感をばねに、CDU/CSUSPDの連立交渉が思ったより早く決着しました。5月6日頃にはメルツCDU党首が首相指名を受けられる見込みとなっています。もともと問題山積のドイツではありますが、今や世界のすべての国々がトランプ関税のせいで問題山積と言っていい状態にあります。他国と違ってドイツの場合は、今後10年使える巨大な軍資金(財政バズーカ)を既に用意できています。激変する厳しい環境下で、その資金をいち早く正しく活用できれば、ドイツが一気に復活できそうな気がします。連立契約の中に盛り込まれている経済政策(減税、投資促進、人手不足対策など)は現時点ではさほど高く評価されていませんが、トランプ関税で激変するサプライチェーンへの対応など、今後の状況変化に合わせていい形で具体化されることを期待したいと思います。


<English>

President Trump has temporarily suspended "reciprocal tariffs" for countries other than China for 90 days, while imposing an additional 145% tariff on Chinese goods. This drastic measure will lead to a significant price increase for Chinese products in the U.S. market, with estimates suggesting an 80% reduction in exports from China to the United States. Prioritizing pride over practicality, China has declared its firm resolve to retaliate, introducing a 125% counter-tariff against the U.S. This escalation of the U.S.-China trade war has far exceeded prior expectations, with profound impacts anticipated for consumers and businesses in both nations. Dubbed a "trade nuclear war," one can only hope that its repercussions remain confined to the realm of trade.

While the adverse effects of economic downturns in the world's two largest economies on global markets and financial stability are deeply concerning, immediate attention for Europeans must be given to the influx of displaced Chinese goods into European markets. Particularly worrisome are the repercussions for industries such as chemicals and machinery, which directly compete with Chinese products. The European Commission is closely monitoring the surge in Chinese imports and is considering implementing import restrictions if necessary. Measures under consideration include "import quotas," which set limits on the volume of imports, and "minimum pricing," which ensures profits remain with exporters rather than being absorbed by tariffs.

The global turmoil caused by Trump's tariffs has spurred Germany's CDU/CSU and SPD coalition negotiations to an unexpectedly quick resolution. CDU leader Friedrich Merz is expected to be nominated for chancellor around 6 May. Germany has always had many problems, but now it can be said that all countries in the world have similar problems because of the Trump tariffs. Unlike other countries, Germany already has a huge war chest (fiscal bazooka) for the next ten years. If this is used quickly and correctly in a drastically changing and difficult environment, I think Germany could make a quick comeback. The economic policy measures included in the coalition agreement (tax cuts, investment incentives, measures to tackle labour shortages, etc.) are not highly rated at the moment, but I hope that they will be implemented in a good way in line with future changes in the situation, e.g. in response to the supply chain, which is changing dramatically due to Trump's tariffs.


<German>

Präsident Trump hat die „reziproke Zölle“ für andere Länder als China vorübergehend für 90 Tage ausgesetzt und gleichzeitig einen zusätzlichen Zoll von 145 % auf chinesische Waren verhängt. Diese drastische Maßnahme wird zu einem erheblichen Preisanstieg für chinesische Produkte auf dem US-Markt führen, wobei Schätzungen zufolge die Ausfuhren aus China in die USA um 80 % zurückgehen werden. China, das seinen Stolz der Praktikabilität vorzieht, hat seine feste Entschlossenheit erklärt, Vergeltung zu üben und einen 125%igen Gegenzoll gegen die USA einzuführen. Diese Eskalation des Handelskriegs zwischen den USA und China hat frühere Erwartungen weit übertroffen, und es werden tiefgreifende Auswirkungen auf Verbraucher und Unternehmen in beiden Ländern erwartet. Man kann nur hoffen, dass die Auswirkungen des als „nuklearer Handelskrieg“ bezeichneten Konflikts auf den Bereich des Handels beschränkt bleiben.

Während die negativen Auswirkungen des wirtschaftlichen Abschwungs in den beiden größten Volkswirtschaften der Welt auf die globalen Märkte und die finanzielle Stabilität sehr besorgniserregend sind, müssen die Europäer dem Zustrom verdrängter chinesischer Waren auf die europäischen Märkte ihre unmittelbare Aufmerksamkeit widmen. Besonders besorgniserregend sind die Auswirkungen auf Branchen wie Chemie und Maschinenbau, die in direkter Konkurrenz zu chinesischen Produkten stehen. Die Europäische Kommission beobachtet den Anstieg der chinesischen Importe genau und erwägt gegebenenfalls die Einführung von Einfuhrbeschränkungen. Zu den in Erwägung gezogenen Maßnahmen gehören „Einfuhrkontingente“, mit denen die Einfuhrmenge begrenzt wird, und „Mindestpreise“, die sicherstellen, dass die Gewinne bei den Exporteuren verbleiben und nicht durch Zölle aufgefangen werden.

Die durch Trumps Zölle verursachten globalen Turbulenzen haben die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD in Deutschland zu einer unerwartet schnellen Lösung geführt. Es wird erwartet, dass CDU-Chef Friedrich Merz um den 6. Mai herum für das Amt des Bundeskanzlers nominiert wird. Deutschland hat schon immer viele Probleme gehabt, aber jetzt kann man sagen, dass alle Länder der Welt wegen der Trump-Zölle ähnliche Probleme haben. Im Gegensatz zu anderen Ländern verfügt Deutschland bereits über eine riesige Kriegskasse (fiskalische Bazooka) für die nächsten zehn Jahre. Wenn diese in einem sich drastisch verändernden und schwierigen Umfeld schnell und richtig eingesetzt wird, könnte Deutschland meiner Meinung nach ein schnelles Comeback schaffen. Die im Koalitionsvertrag enthaltenen wirtschaftspolitischen Maßnahmen (Steuersenkungen, Investitionsanreize, Maßnahmen zur Bekämpfung des Arbeitskräftemangels usw.) werden derzeit nicht hoch bewertet, aber ich hoffe, dass sie im Einklang mit den künftigen Veränderungen der Situation gut umgesetzt werden, z. B. als Reaktion auf die Lieferkette, die sich aufgrund von Trumps Zöllen dramatisch verändert.

 

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