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ユーロ円
EURJPY Euro Japanese Yen - Currency Exchange Rate Live Price Chart
独仏米日10年金利

<Japanese>
2020年以降続いてきたユーロ円相場の上昇トレンドが、重要な転換点を迎えつつあります。コロナ後のインフレ退治局面で拡大した日欧金利差を背景に始まった円安・ユーロ高は、その後「構造的な円安」として市場に定着し、今年4月には1ユーロ188円近辺まで上昇しました。しかし最近はユーロ円相場の頭打ち感が鮮明になってきており、長期の上昇トレンド線を試す展開となっています。日米当局による円買い協調介入も、市場心理の変化を後押ししたとみられます。
ユーロは対ドルだけでなく対スイスフランでも下落しており、市場の注目は欧州内部の問題へ向かい始めています。ユーロ圏の大黒柱であるドイツとフランスが、それぞれ政治的・財政的に難題を抱えており、長期金利の上昇とあわせて「欧州債務危機の再来」が意識されつつあります。さらに、欧州経済の弱点であるエネルギー問題も再び意識されつつあります。原油や天然ガスの国際価格が再び上昇する気配を見せており、特に低水準のガス備蓄が不安視されています。欧州の今冬のメインシナリオは暖冬ですが、万一厳冬となればガス不足で経済活動がマヒするだけでなく、独仏政局が一層不安定化する恐れがあります。
今後のユーロ円相場は、1ユーロ170~180円程度を中心としたレンジ相場へ移行する可能性が高いように思われます。これまでは円の弱さばかりが注目されてきましたが、今後はドイツや欧州が抱える構造問題も材料視されやすいためです。もっとも、購買力平価の観点からみれば、現在の水準はなお大幅な円安・ユーロ高圏にあります。在日ドイツ企業の多くも、1ユーロ130円あたりがフェアだと感じています。しかし、明確に円高・ユーロ安方向に転じるには、少なくとも1ユーロ170円を明確に下回る必要があります。最近のドイツ生活では、頭の中で1ユーロ180円と換算してきたのですが、それを見直す日が来るのかどうか、ユーロ円相場の落ち着きどころを見守っていきたいと思います。
<English>
Since 2020, the upward trend in the EUR/JPY exchange rate has been approaching a crucial turning point. The depreciation of the yen against the euro, initially driven by the widening interest rate differential between Japan and Europe during the post-pandemic battle against inflation, gradually became entrenched in the market as a "structural weakening of the yen." In April this year, the exchange rate climbed to nearly ¥188 per euro. More recently, however, signs of exhaustion have become increasingly apparent, with the market now testing the long-term upward trend line. Coordinated yen-buying intervention by the Japanese and U.S. authorities also appears to have contributed to a shift in market sentiment.
The euro has weakened not only against the U.S. dollar but also against the Swiss franc, suggesting that investors are beginning to focus more closely on Europe’s internal challenges. Germany and France, the two pillars of the euro area, are each struggling with significant political and fiscal difficulties. Combined with rising long-term interest rates, concerns about a possible return of the European sovereign debt crisis are once again entering the discussion. At the same time, Europe’s longstanding vulnerability, namely its dependence on external energy supplies, is attracting renewed attention. International prices for crude oil and natural gas are showing signs of rising again, while relatively low gas storage levels have become a particular source of concern. The baseline scenario for this winter remains a mild season. However, should Europe face a severe winter instead, gas shortages could not only disrupt economic activity but also further destabilize the already fragile political situations in Germany and France.
Looking ahead, the EUR/JPY exchange rate may increasingly settle into a trading range centered around ¥170 to ¥180 per euro. Until now, market participants have focused primarily on the weakness of the yen. Going forward, however, the structural challenges facing Germany and Europe are likely to attract greater attention as market-moving factors. From the perspective of purchasing power parity, today’s exchange rate still reflects a significantly undervalued yen and an overvalued euro. Many German companies operating in Japan likewise consider a rate near ¥130 per euro to be a fairer equilibrium. Nevertheless, a decisive shift toward sustained yen appreciation and euro depreciation would require the exchange rate to fall clearly below the ¥170 level. Living in Germany, I have recently found myself converting prices almost automatically at ¥180 per euro. Whether the time has come to revise that mental benchmark remains to be seen. For now, I will continue to watch closely where the EUR/JPY exchange rate ultimately finds its new equilibrium.
<German>
Der seit 2020 anhaltende Aufwärtstrend des Euro-Yen-Wechselkurses nähert sich einem wichtigen Wendepunkt. Die Yen-Schwäche gegenüber dem Euro, die ursprünglich durch die zunehmende Zinsdifferenz zwischen Japan und Europa während der Inflationsbekämpfung nach der Pandemie ausgelöst wurde, verfestigte sich im Laufe der Zeit als vermeintlich „strukturelle Yen-Schwäche“. Im April dieses Jahres stieg der Kurs zeitweise bis auf knapp 188 Yen je Euro. Inzwischen mehren sich jedoch die Anzeichen einer Trendermüdung, und der Wechselkurs testet die langfristige Aufwärtstrendlinie. Auch die koordinierten Yen-Stützungskäufe der japanischen und amerikanischen Behörden dürften zu einem Stimmungsumschwung an den Märkten beigetragen haben.
Der Euro verliert derzeit nicht nur gegenüber dem US-Dollar, sondern auch gegenüber dem Schweizer Franken an Wert. Damit richtet sich die Aufmerksamkeit der Investoren zunehmend auf die internen Herausforderungen Europas. Deutschland und Frankreich, die beiden tragenden Säulen der Eurozone, sehen sich jeweils mit erheblichen politischen und fiskalischen Problemen konfrontiert. In Verbindung mit den steigenden langfristigen Zinsen wächst erneut die Sorge vor einer möglichen Neuauflage der europäischen Staatsschuldenkrise. Gleichzeitig rückt auch Europas traditionelle Achillesferse, die Energieversorgung, wieder stärker in den Fokus. Die internationalen Preise für Erdöl und Erdgas zeigen erneut Aufwärtstendenzen, während insbesondere die vergleichsweise niedrigen Gasreserven Anlass zur Sorge geben. Das Basisszenario geht zwar weiterhin von einem milden Winter aus. Sollte Europa jedoch von einer strengen Kälteperiode getroffen werden, könnten Gasengpässe nicht nur die wirtschaftliche Aktivität erheblich beeinträchtigen, sondern auch die ohnehin fragile politische Lage in Deutschland und Frankreich weiter verschärfen.
Für den weiteren Verlauf des Euro-Yen-Wechselkurses erscheint ein Übergang in eine Seitwärtsbewegung mit einem Schwerpunkt zwischen 170 und 180 Yen je Euro durchaus wahrscheinlich. Bislang stand vor allem die Schwäche des Yen im Mittelpunkt der Marktbeobachtung. Künftig dürften jedoch auch die strukturellen Herausforderungen Deutschlands und Europas stärker als kursrelevante Faktoren wahrgenommen werden. Aus Sicht der Kaufkraftparität befindet sich der Wechselkurs nach wie vor auf einem Niveau, das einen deutlich unterbewerteten Yen und einen überbewerteten Euro widerspiegelt. Viele deutsche Unternehmen in Japan halten einen Kurs von etwa 130 Yen je Euro für ein langfristig angemessenes Gleichgewicht. Für eine nachhaltige Trendwende zugunsten eines stärkeren Yen und eines schwächeren Euro wäre allerdings erforderlich, dass der Wechselkurs die Marke von 170 Yen je Euro klar und dauerhaft unterschreitet. Im Alltag in Deutschland habe ich Preise zuletzt gedanklich fast automatisch mit 180 Yen je Euro umgerechnet. Ob die Zeit gekommen ist, diesen Referenzwert zu überdenken, wird sich zeigen. Bis dahin bleibt abzuwarten, auf welchem Niveau der Euro-Yen-Kurs letztlich ein neues Gleichgewicht finden wird.
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