
<Japanese>
ドイツの実質GDPは、昨年の▲0.3%に続いて、今年も小幅マイナスに終わる可能性が高まっています。輸出の手応えが悪く、ifoやPMIなどの各種景気先行指標が軒並み下向きですので、事態の好転は当面期待薄です。しかしドイツを代表する株価指数であるDAX40は、今週+4%上昇/年初来+16%となぜか絶好調です。もともと米株と比べて割安感と出遅れ感があったところに、ECBが今後も積極的に金融緩和を進めてくれそうな雰囲気になっている上、先週は予想外の中国大型景気対策発表にも後押しされた格好です。トランプが当選して関税が引き上げられると、ドイツの経済損失はトランプ在任4年間の累計で最大1500億ユーロ(約24兆円相当)になるという試算もあります。最近の米世論調査ではハリスがやや優勢なので、その辺を好感しているようなところもあるかも知れません。
DAXを構成する40社は、売上の8割くらいを海外で上げているので、ドイツ経済の先行指標としては殆ど使えません。また、半分以上を海外投資家に保有されているので、DAXが上昇しても、配当が増えてもドイツ国内がそんなに潤うわけでもありません。「DAXはドイツにあらず」と言われる所以です。また、DAX40はドイツの各業界を代表するトップ企業達で構成されているとはいえ、所詮わずか40社ですので、投資としての分散が十分効いているわけでもない点には注意が必要です。
「石破政権誕生」はドイツでも「ASEAN版NATOを提唱する元防衛相」「有権者に人気も党内評価がイマイチな新首相誕生」などと小さいながらも報道されていますが、この「石破ショック」により、先週金曜引け後にドル円は4円近く急落、日経平均も2400円くらい暴落しています。週末には金融所得課税強化や財政健全化の意向がトーンダウンされており、ここから更にどんどん下がる展開にはなりにくいのではないかと思いますが、10月27日にも実施されそうな総選挙を控え、円株よりドイツ株を持っていた方が安心できそうな展開になってきました。タイミングを見ながら日経225のETF(ユーロ建、為替ヘッジなし)の一部をDAX40のETFにシフトしておこうと思っています。
<English>
There is a growing possibility that Germany's real GDP will be slightly negative this year, following last year's -0.3%. With weak export expectations and various leading economic indicators such as ifo and PMI all pointing downwards, a quick turnaround is not in sight. Surprisingly, however, the DAX 40, Germany's leading stock index, is performing very well, up +4% this week/+16% YTD. The DAX40, which has been undervalued and lagging US equities, has been boosted by the ECB's likely aggressive monetary easing and last week's unexpected announcement of a major stimulus package in China. If Trump is elected and tariffs are raised, it is estimated that Germany's economic losses could total up to €150 billion (roughly $24 trillion) over Trump's four years in office. Recent US polls show Harris slightly ahead, so there may be some relief here too.
The 40 companies that make up the DAX generate around 80% of their sales abroad, so it can hardly be used as a leading indicator of the German economy. Moreover, with more than half of the shares held by foreign investors, even if the DAX rises or dividends increase, this does not mean that Germany will benefit fully. This is why it is often said that "the DAX is not Germany". Also, although the DAX 40 is made up of the top companies in Germany's main industries, it is only 40 companies, so it is important to note that it is not a well-diversified investment.
The “birth of the Ishiba administration” has been reported in Germany, albeit in a small way, as “former defense minister advocates ASEAN version of NATO” and “new prime minister popular among voters but not well-received within the party” etc. The “Ishiba shock” caused the dollar to plummet by nearly 4 yen after the close last Friday and the Nikkei average to fall by about 2,400 yen. With the weekend's tone down of the intention to strengthen financial income taxation and fiscal consolidation, I don’t expect additional sharp declines from here. However, with the general election likely to be held on October 27, it could be safer to hold DAX40 than Nikkei225. I am planning to shift some of my Nikkei 225 ETF (denominated in Euro, no currency hedging) holtings to the DAX 40 ETF as I watch the timing.
<German>
Es wird immer wahrscheinlicher, dass das reale BIP in Deutschland nach -0,3 % im vergangenen Jahr in diesem Jahr leicht negativ sein wird. Angesichts schwacher Exporterwartungen und verschiedener Frühindikatoren wie ifo und PMI, die allesamt nach unten weisen, ist eine rasche Trendwende nicht in Sicht. Überraschenderweise entwickelt sich jedoch der DAX 40, der wichtigste deutsche Aktienindex, sehr gut: +4% in dieser Woche / +16% seit Jahresbeginn. Der DAX40, der eher unterbewertet ist und den US-Aktien hinterherhinkt, wurde in der vergangenen Woche von der wahrscheinlich aggressiven geldpolitischen Lockerung der EZB und der unerwarteten Ankündigung eines großen Konjunkturpakets in China beflügelt. Falls Trump gewählt wird und die Zölle erhöht werden, könnten sich die wirtschaftlichen Verluste für Deutschland in den vier Jahren seiner Amtszeit auf bis zu 150 Milliarden Euro (rund 24 Billionen US-Dollar) belaufen. Jüngste Umfragen in den USA sehen Harris leicht vorne, so dass auch hier eine gewisse Entlastung eintreten könnte.
Die 40 Unternehmen, aus denen sich der DAX zusammensetzt, erwirtschaften rund 80 Prozent ihres Umsatzes im Ausland, so dass er kaum als Frühindikator für die deutsche Wirtschaft dienen kann. Da mehr als die Hälfte der Aktien von ausländischen Investoren gehalten werden, bedeutet dies auch nicht, dass Deutschland in vollem Umfang profitiert, selbst wenn der DAX steigt oder die Dividenden erhöht werden. Deshalb wird oft gesagt: „Der DAX ist nicht Deutschland“. Auch wenn sich der DAX 40 aus den führenden Unternehmen der wichtigsten deutschen Branchen zusammensetzt, so umfasst er doch nur 40 Unternehmen und ist damit kein gut diversifiziertes Investment.
Über die „Geburt der Ishiba-Regierung“ wurde in Deutschland, wenn auch in geringerem Umfang, berichtet: „Ex-Verteidigungsminister befürwortet ASEAN-Version der NATO” und „Bei Wählern beliebt - in der Partei nicht immer“ etc. Der „Ishiba-Schock“ ließ den Dollar nach Börsenschluss am vergangenen Freitag um fast 4 Yen und den Nikkei-Index um rund 2.400 Yen fallen. Da die Absicht, die Besteuerung von Finanzerträgen und die Haushaltskonsolidierung zu verschärfen, am Wochenende abgeschwächt wurde, rechne ich nicht mit weiteren starken Kursverlusten. Angesichts der für den 27. Oktober angesetzten Parlamentswahlen könnte es jedoch sicherer sein, den DAX40 zu halten als den Nikkei225. Ich plane, einen Teil meiner Nikkei 225 ETFs (in Euro, nicht währungsgesichert) in DAX 40 ETFs umzuschichten, während ich das Timing beobachte.
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